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BERND LUDWIG
(vgl. Vita über die Navigationsleiste)

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Für den Jazz-Pianisten ANTONELLO MARAFIOTI
ist es sein Debut auf der Theaterbühne aber wenn er ein Klavier vorfindet und darauf improvisieren darf, fühlt er sich überall sofort zu Hause. Mehr zu Antonello Marafioti über www.interjazzional.net

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Der Regisseur CHRISTIAN BARTHELMES
ist seit 1987 an diversen Bühnen Deutschlands und der Schweiz tätig. Als Regieassistent hat er an der Schaubühne am Lehniner Platz u. a. mit Luc Bondy, Peter Stein und Bob Wilson gearbeitet.

Seit 1997 entstanden unter dem eigenen Label "e1ns-Theater-Produktion" eine Reihe erfolgreicher Produktionen in Berlin; 1997 "Forschungen eines Hundes", Kafka. 1998 "Fahles Ende kleiner Begierden" von Jürg Laederach. 1999 in den Berliner Sophiensaelen "Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief" von Javier Tomeo. 2000/01 "Massacre" in der Berliner Zionskirche.

Seine Inszenierungen basieren in den letzten Jahren auf Texten/Stoffen die er zumeist zusammen mit dem Ensemble für's Theater bearbeitete.

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Den Autor ROBERT GERBHARDT braucht man eigentlich kaum noch vorstellen.

Ich weiß nicht, was ich bin.
Ich schreibe das gleich hin.
Da hab'n wir den Salat:
Ich bin ein Literat.


...heißt es in einem seiner Gedichte. Aber Robert Gernhardt ist mehr:


Zeittafel

1937 23. Dezember
Robert Gernhardt in Reval/Estland geboren
1939 Sein Vater, von Beruf Richter, wird eingezogen und fällt kurz vor Kriegsende.
1946 Nach mehreren kriegsbedingten Zwischenstationen landet seine Mutter zusammen mit seinen zwei Brüdern in Göttingen.
1958 Beginn des Studiums in der Graphikklasse der HdK Berlin
1961 Zusätzlich:
Aufnahme des Germanistikstudiums an der FU
1962 September
Die "Deutsche satirische Monatszeitschrift" Pardon erscheint


In diese Zeit muß man die Entstehungsgeschichte der sogenannten "Neuen Frankfurter Schule" legen. Im zweiten Heft wurde Gernhardts erste überregional publizierte Zeichnung veröffentlicht.
1964 Prüfung im Beifach Deutsch

Zusammen mit Fritz Weigle alias F.W.Bernstein tritt Gernhardt in die Pardon-Redaktion ein; lebt seither in Frankfurt
1967 Bernstein/Gernhardt/Waechter "Die Wahrheit über Arnold Hau"
1972 Die Zusammenarbeit mit Otto Waalkes beginnt
1973 kauft Gernhardt zusammen mit Freunden ein toskanisches Bauernhaus. Dorthin kann er sich, zusammen mit seiner Frau, der Malerin und Illustratorin Almut Gernhardt immer wieder zurückziehen. Viele Kinderbücher entstehen mit Gedichten von Robert zu Bildern von Almut Gernhardt.
1979 Das "endgültige Satiremagazin Titanic" läuft vom Stapel, das Gernhardt zusammen mit Peter Knorr, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F.K.Waechter gegründet hat.
1981 Der "Wörtersee" erscheint
320 Seiten voller Wort- und Bildgedichte, Sprachspielereien, Balladen und Dialogen. Die Reaktion der Kritik ist enttäuschend dürftig.
1982 "Ich Ich Ich" erscheint als erster Titel des neu gegründeten Haffmans Verlags
1983 Deutscher Kinderbuchpreis für Almut und Robert Gernhardts "Der Weg durch die Wand"
1986 Kippfigur
Ein Sammelband mit dreizehn Erzählungen Darin enthalten: "Reich der Sinne, Welt der Wörter"

"Die Toscana-Therapie" erscheint

Sein bisher einziges Theaterstück. Eine satirische Schilderung der Deutschen Toskana-Schickeria.
1987 Kritikerpreis der Berliner Akademie der Künste
In den folgenden Jahren viele weitere Preise
1994 RTL zeigt "Otto-die Serie" von Gernhardt/Eilert/Knorr u. Waalkes
1996 "Gedichte 1954 - 1997" im Haffmans Verlag
1999 "Unsere Erde ist vielleicht ein Weibchen"
99 Sudelblätter von Robert Gernhardt zu 99 Sudelsprüchen von Georg Christoph Lichtenberg

"Gernhardt spürt den Witz nicht nur zuverlässig auf, sondern wendet, streichelt und klopft ihn, bis der Betrachter erkennt, was Lichtenberg womöglich auch hatte sagen wollen." FAZ
2001 Der Haffmans Verlag muß aufgeben; Gernhardt kann seine Rechte mitnehmen und wird künftig im S. Fischer Verlag verlegt.

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